Umfrage zeigt: Deutsche kümmern sich kaum um die Sicherung ihrer Daten

Ob durch technischen Defekt, Virenattacke oder Diebstahl: Wenn alle privaten Dokumente und Multimedia-Dateien auf einmal weg sind und man keine Sicherheitskopien angelegt hat, ist das eine Katstrophe! Experten raten daher zu regelmäßigen Backups. Doch nur ein Fünftel der Deutschen kümmert sich um die Sicherung seiner privaten digitalen Daten – die einen mehr, die anderen weniger.

Jeder fünfte Deutsche sichert seine Daten nicht

Datensicherung kann so einfach sein! Die Auswahl an Speichermedien in Onlineshops wie https://www.reichelt.de/ ist groß. Eine Umfrage von TNS Emnid, die der Elektronikhändler reichelt elektronik in Auftrag gegeben hat, zeigt jedoch: Jeder fünfte Deutsche sichert seine Daten nicht! Im Falle eines kompletten Computer-Crashs droht damit der Totalverlust sämtlicher digitaler Daten. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, ihre privaten Dateien und Dokumente gar nicht zu sichern, acht Prozent wussten es schlicht nicht.

Dokumente und Schriftverkehr werden am häufigsten gesichert

Es gibt große Unterschiede bei der Art von Daten, die gesichert werden. 56 Prozent der Befragten sichern wichtige Dokumente und ihren Schriftverkehr. Auch Multimedia-Dateien wie Musik, Fotos, Videos und Spielestände sind für einen Großteil der Deutschen wertvoll. Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) speichern solche Daten. Das gesamte System wird hingegen nur von 29 Prozent gesichert. Sechs Prozent der Befragten gaben an, nicht zu wissen, welche Daten sie überhaupt sichern.
53 Prozent sichern auf einer externen Festplatte. Beliebt ist auch die Sicherung auf CD, DVD, Blu-ray, Speicherkarte und USB-Stick. Knapp ein Drittel (30 Prozent) nutzt solche Datenträger für die Datensicherung. In einer Cloud speichern 15 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Daten.
Obwohl eine interne zweite Festplatte oder ein NAS-Speicher mit einer oder mehreren Festplatten am sichersten sind, nutzen nur jeweils weniger als zehn Prozent diese Möglichkeiten. Die Daten sind dabei so sicher, weil das System in der Regel automatisch eine Sicherheitskopie anfertigt und diese auf einer separaten Festplatte mit ausreichend Speicherkapazitäten ablegt.

Unregelmäßige Datensicherung ohne Passwortschutz

Die Mehrzahl der Befragten (31 Prozent) sichert ihre Daten durch händisches Kopieren in unregelmäßigen Abständen. Das bedeutet, dass sie beispielsweise Kopien von Dokumenten erstellen, und diese auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick speichern. Nur ein knapp ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) sichert die eigenen Daten auf diese Weise regelmäßig. Mithilfe einer Software nehmen 14 Prozent der Befragten regelmäßig und 11 Prozent unregelmäßig die Datensicherung vor. Das komplette System speichert jeder Fünfte regelmäßig und jeder Zehnte unregelmäßig.
Auf eine Verschlüsselung der gesicherten Daten achtet nur knapp die Hälfte: 47 Prozent derjenigen, die ihre Daten sichern, verschlüsseln diese auch und schützen sie mit einem Passwort. 38 Prozent verzichten auf ein Passwort oder andersartigen Schutz. 14 Prozent wissen nicht, ob es bei ihrer Datensicherung einen Schutzmechanismus gibt.

Statistik Datensicherung

Quelle: Reichelt.de

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